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Arbeitsbewilligungen

Für die kurzfristige Erwerbstätigkeit (bis 90 Tage pro Kalenderjahr) von EU-27/EFTA-Staatsangehörigen in der Schweiz besteht nur eine Meldepflicht (Online-Meldeverfahren).

Die länger dauernde Erwerbstätigkeit dieser Staatsangehörigen unterliegt der Bewilligungspflicht. Bei Vorliegen eines Arbeitsvertrages oder einer Arbeitsbescheinigung eines Schweizer Arbeitgebers besteht ein Rechtsanspruch auf Erteilung der Arbeitsbewilligung.

Vorübergehende Aufenthalte zum Zweck der Erbringung von Dienstleistungen, die mehr als 90 Arbeitstage pro Kalenderjahr dauern, fallen nicht unter den Geltungsbereich des Freizügigkeitsabkommens und sind bewilligungspflichtig. Ein Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Bewilligung besteht nicht.

 

Für die Erwerbstätigkeit von Drittstaatsangehörigen im Kanton St.Gallen ist frühzeitig eine Arbeitsbewilligung zu beantragen. Die Erteilung einer Arbeitsbewilligung ist an bestimmte Zulassungsvoraussetzungen (Gesamtwirtschaftliches Interesse, Kontingentierung, Inländervorrang, Einhaltung der orts-, berufs- und branchenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie Beschränkung auf Führungskräfte, Spezialistinnen und Spezialisten und andere qualifizierte Arbeitskräfte) gebunden. Ein Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Bewilligung besteht nicht.

 

Entscheidend ist somit die Staatsangehörigkeit der Mitarbeitenden:

 

EU-27 / EFTA Staaten

  • EU-27 Staaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern
  • EFTA Staaten: Fürstentum Liechtenstein, Island, Norwegen

Drittstaaten
  • alle Staaten ausserhalb der EU-27/EFTA