Accesskeys

Meldeverfahren Flüchtlinge F + B

Erwerbstätige im Asylbereich

Bei Personen aus dem Asylbereich unterscheidet das Bundesrecht zwischen Personen in einem laufenden Asylverfahren (Asylsuchende) und Personen, die aufgrund eines bereits vorliegenden Entscheids zum Aufenthalt in unserem Land berechtigt sind (anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene). Die Förderung der beruflichen Integration der Personen, die in der Schweiz bleiben dürfen, ist ein erklärtes Ziel des Bundesrats.

 

Anerkannte Flüchtlinge (Ausweis B), vorläufig aufgenommene Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F)

Vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge können eine Erwerbstätigkeit ausüben. Seit dem 1. Januar 2019 genügt dafür eine einfache Meldung. Dies soll die rasche Integration in den Arbeitsmarkt fördern. Das Bewilligungsverfahren ist somit nicht mehr anwendbar. Vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge können auch an Beschäftigungs- und Integrationsprogrammen teilnehmen, die ebenfalls zu ihrer beruflichen und sozialen Integration beitragen sollen.   

 

Das Formular zur Meldung einer Erwerbstätigkeit von anerkannten Flüchtlingen (Ausweis B) und vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (Ausweis F) und vorläufig aufgenommenen Personen (Ausweis F) finden Sie hier:

Formular (PDF, 780.10 KB)

 

 

Arbeitsintegrationsmassnahmen im Kanton St.Gallen

 

Neben einer Beschäftigung zu regulären Lohn- und Anstellungsbedingungen besteht die Möglichkeit, anerkannte Flüchtlinge (B-Ausweis) und vorläufig aufgenommene Personen (F-Ausweis), im Rahmen von besonderen Bedingungen, in den einheimischen Arbeitsmarkt zu integrieren. Nähere Informationen dazu können diesem Merkblatt entnommen werden.

 

Nachfolgend finden Sie die entsprechenden Formulare für die besonderen Anstellungsbedingungen: 

Stellenmeldepflicht per 1. Juli 2018:

Für Arbeitgeber gilt seit dem 1. Juli 2018 die Stellenmeldepflicht gemäss Art. 21a AuG und Art. 53a bis Art. 53e AVV. Sie gilt in denjenigen Berufsarten, in denen die gesamtschweizerische Arbeitslosenquote 8% erreicht oder überschreitet. Der Arbeitgeber muss offene Stellen in diesen Berufsarten der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) melden, bevor er sie nach Ablauf von fünf Arbeitstagen anderweitig ausschreiben darf. Zudem muss er Kandidatinnen und Kandidaten, deren Dossiers ihm von der RAV innerhalb von drei Arbeitstagen übermittelt wurden und die er als geeignet einstuft, zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Weitere Informationen sowie eine Liste der betroffenen Berufsarten finden Sie unter www.arbeit.swiss > Stellenmeldepflicht. Wer die Stellenmeldepflicht verletzt, kann gemäss Art. 117a AuG bestraft werden.

Servicespalte