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Bewilligungen Asylsuchende N

Asylsuchende (N)

Die Zulassung von Asylsuchenden (N-Ausweis) zum Schweizer Arbeitsmarkt kann erfolgen, wenn diese dem gesamtwirtschaftlichen Interesse entspricht und weitere Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind. 

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen für Asylsuchende (N):

  • Absolutes Arbeitsverbot während den ersten drei Monaten nach Einreichung des Asylgesuches;
  • Es gilt der Vorrang der inländischen Arbeitnehmenden und der EU27/EFTA-Staatsangehörigen (Inländervorrang);
  • Die orts-, berufs-, und branchenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen sind einzuhalten. 

Neben einer regulären Arbeitsaufnahme bestehen für Asylsuchende (N-Ausweis) weitere Möglichkeiten arbeitstätig zu sein, bzw. für unbegleitet minderjährige Asylsuchende unter bestimmten Bedingungen, in eine Vorlehre oder Lehre einzutreten.

Weitere Details können sie den gemeinsamen Richtlinien des Migrationsamtes und des Amtes für Wirtschaft und Arbeit entnehmen.

 

Formulare für Asylsuchende (N-Ausweis)

  • wirtschaftlich orientierter Arbeitseinsatz

  • gemeinnütziger Arbeitseinsatz 


Stellenmeldepflicht per 1. Juli 2018:

Für Arbeitgeber gilt seit dem 1. Juli 2018 die Stellenmeldepflicht gemäss Art. 21a AuG und Art. 53a bis Art. 53e AVV. Sie gilt in denjenigen Berufsarten, in denen die gesamtschweizerische Arbeitslosenquote 8% erreicht oder überschreitet. Der Arbeitgeber muss offene Stellen in diesen Berufsarten der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) melden, bevor er sie nach Ablauf von fünf Arbeitstagen anderweitig ausschreiben darf. Zudem muss er Kandidatinnen und Kandidaten, deren Dossiers ihm von der RAV innerhalb von drei Arbeitstagen übermittelt wurden und die er als geeignet einstuft, zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Weitere Informationen sowie eine Liste der betroffenen Berufsarten finden Sie unter www.arbeit.swiss > Stellenmeldepflicht. Wer die Stellenmeldepflicht verletzt, kann gemäss Art. 117a AuG bestraft werden.